Griechenland sorgt für große Verstimmung bei seinen Partnern. Eurogruppen-Chef Juncker zieht die Reißleine und sagt ein für Mittwoch anberaumtes Treffen der Euro-Finanzminister ab. Noch immer hat Athen das Loch im neuen Sparpaket nicht geschlossen. Es gibt auch keine politischen Zusagen der griechischen Parteichefs zur Umsetzung des Programms.
Das Kapitel Qimonda ist für Infineon noch nicht beendet. Der Insolvenzverwalter verlangt vom Dax-Unternehmen eine Milliardenzahlung. Analysten halten diese Forderung für unberechtigt.
Es sollen keine leeren Worte bleiben: Die Volksrepublik China will den klammen Europäern unter die Arme greifen. Regierungschef Wen Jiabao stellt eine größere Rolle bei der Lösung der Schuldenkrise in Aussicht. Somit kann hinsichtlich der Euro-Rettungsschirme EFSF und ESM auf Pekinger Unterstützung gehofft werden.
Lichtblick am Anleihemarkt: Den großen Eurozonen-Sorgenkindern Italien und Spanien gelingt es, günstiger ihre Staatspapiere zu platzieren. Einerseits profitieren beide Länder davon, dass die EZB den Markt mit billigem Geld geflutet hat. Andererseits ist es vor allem der Monti-Regierung in Italien gelungen, mit ihren Reformschritten Glaubwürdigkeit bei den Investoren zu erlangen.